01GLOSSAR

Wissenssicherung

Wissenssicherung bedeutet, relevantes Wissen so zu bewahren, dass es unabhängig von einzelnen Personen verfügbar und weiter nutzbar bleibt.

Bedeutung im Arbeitsalltag

Nicht alles muss aufbewahrt werden. Entscheidend sind die Inhalte, deren Verlust Aufgaben, Entscheidungen oder Kontinuität erschweren würde. Dazu gehören neben Dokumenten auch Ansprechpartner, Hintergründe und typische Ausnahmefälle.

Ein Beispiel

Vor einem Ruhestand sammelt ein Team die wichtigsten wiederkehrenden Aufgaben. Zu jeder Aufgabe werden Quellen, Erfahrungen, Zuständigkeiten und offene Punkte geprüft und festgehalten.

Illustratives Beispiel, keine Darstellung eines Kundenprojekts.

Worauf es ankommt

Sicherung ist nicht gleich Archivierung auf Vorrat. Ungeprüfte, veraltete oder nicht auffindbare Inhalte können zusätzliche Unsicherheit schaffen. Ein gesicherter Baustein braucht deshalb Kontext und Pflege.

Drei Fragen für die Praxis

  • Wissen nach Bedeutung und Ausfallrisiko priorisieren.
  • Quelle und Aktualität kenntlich machen.
  • Fachliche Pflege auch nach der Übergabe zuordnen.
02ZUSAMMENHÄNGE

Diese Begriffe gehören dazu.

Wissensverlust

Wissensverlust liegt vor, wenn eine Organisation auf benötigte Erfahrung oder Informationen nicht mehr zugreifen oder sie nicht mehr sinnvoll nutzen kann.

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Wissensmanagement

Wissensmanagement organisiert den Umgang mit Wissen: erkennen, erwerben, teilen, nutzen, bewahren und aktualisieren.

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DER NÄCHSTE SCHRITT

Ihr Wissen verdient eine Zukunft.

Lassen Sie uns mit einem konkreten Übergang beginnen. Nicht mit einem weiteren Tool.

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