Erfaro für Industrie & Fertigung
Das Wissen aus der Halle geht in Rente. Halten Sie es fest.
Der Instandhalter, der die Anlage am Geräusch erkennt. Die Meisterin, die weiß, bei welcher Charge die Maschine anders eingestellt werden muss. Dieses Wissen steht in keinem Handbuch, und es lässt sich nicht am Schreibtisch abtippen. Erfaro erfasst es dort, wo es entsteht: am Gerät, per Sprache.
Die Ausgangslage
Erfahrungswissen in der Produktion ist Handwissen
Facharbeiter, Meister und Instandhalter tragen Wissen, das über Jahrzehnte an Maschinen und Anlagen gewachsen ist: Toleranzen, die man fühlt. Störungsbilder, die man hört. Umbauten, deren Grund niemand dokumentiert hat. Wenn diese Menschen gehen, stehen Nachfolger vor derselben Anlage und fangen von vorn an.
Klassische Wissensdokumentation scheitert in der Fertigung an einem einfachen Umstand: Wer im Schichtbetrieb an der Anlage arbeitet, sitzt nicht stundenlang vor einem Formular. Ein brauchbares Werkzeug muss zur Arbeitsrealität passen, nicht umgekehrt.
Wissen sitzt an der Anlage
Einstellwerte, Störungsmuster und Umbau-Historie sind an konkrete Maschinen gebunden. Am Schreibtisch fällt einem davon die Hälfte nicht ein.
Keine Zeit für Schreibarbeit
Schichtbetrieb und Produktionsdruck lassen wenig Raum für lange Dokumentationssitzungen. Sprechen geht schneller als Tippen.
Stillstand kostet sofort
Wenn das Störungswissen fehlt, dauert jede Fehlersuche länger. Ungeplante Stillstände gehen direkt in die Stückkosten.
Der Baukasten
Vorkonfiguriert für die Fertigung, ohne Customizing-Projekt
Erfaro ist ein Baukasten. Je Organisation wird festgelegt, welche Bausteine aktiv sind. Das Preset Industrie stellt das Diktat in den Mittelpunkt: Antworten werden eingesprochen statt getippt, direkt am Gerät, mitten in der Halle. Die Spracherkennung läuft lokal auf Ihrer Infrastruktur, kein Sprachstrom verlässt das Haus.
Der Freigabe-Workflow ist aktiv: Die Führungskraft prüft die eingereichten Wissensbausteine, bevor die Nachfolge sie sieht. So bleibt die Übergabe fachlich belastbar, auch wenn sie in kurzen Etappen zwischen zwei Schichten entsteht.
Warum die Sprache lokal bleibtPreset: Industrie & Fertigung
- Diktat im Fokus: Antworten einsprechen statt tippen, Transkription lokal (self-hosted Whisper).
- Wissen am Gerät: Das Interview läuft im Browser, auch am Tablet direkt an der Anlage.
- Freigabe-Workflow: aktiv. Die Führungskraft prüft, bevor die Nachfolge liest.
- Kurze Etappen: Das Interview lässt sich jederzeit unterbrechen und fortsetzen, der Stand wird automatisch gespeichert.
Im Einsatz
Vom Rundgang an der Anlage zum geprüften Wissensbaustein
Ein typischer Ablauf in der Fertigung: Die ausscheidende Fachkraft geht mit dem Tablet an die Anlage und beantwortet die Interviewfragen dort, wo die Antworten liegen.
Einsprechen statt aufschreiben
"Wenn die Presse beim Anfahren stottert, liegt es fast immer am Ventil hinten links." Solche Sätze werden diktiert, transkribiert und dem richtigen Wissensgebiet zugeordnet.
KI fragt nach
Die KI-Assistenz erkennt vage Stellen und fragt gezielt nach: Welches Ventil genau? Woran erkennt man den Verschleiß? Jede Nachfrage ist als KI-Frage gekennzeichnet.
Meister gibt frei
Die Führungskraft prüft die Bausteine und gibt sie frei oder zurück mit Begründung. Erst dann arbeitet die Nachfolge damit. Jeder Schritt steht im Audit-Log.
Nächster Schritt
Sichern Sie das Wissen, bevor die nächste Fachkraft geht.
Wir zeigen Ihnen die Industrie-Konfiguration in einer Demo, gern anhand eines konkreten Falls aus Ihrer Produktion.
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