01GLOSSAR

Implizites Wissen

Implizites Wissen ist erfahrungsgeprägtes Können, das Menschen anwenden, ohne es jederzeit vollständig in Worte fassen zu können.

Bedeutung im Arbeitsalltag

Im Alltag zeigt es sich im Erkennen einer ungewöhnlichen Situation, im Gespür für den passenden Ansprechpartner oder in einer bewährten Reihenfolge von Arbeitsschritten. Solche Kenntnisse werden oft erst durch konkrete Beispiele beschreibbar.

Ein Beispiel

Ein erfahrener Mitarbeiter bemerkt am Geräusch, dass eine Anlage anders als gewöhnlich läuft. Er kann anhand konkreter Situationen erklären, welche Beobachtungen eine fachliche Prüfung auslösen sollten.

Illustratives Beispiel, keine Darstellung eines Kundenprojekts.

Worauf es ankommt

Implizites Wissen lässt sich nicht beliebig oder vollständig in Text umwandeln. Beobachtung, gemeinsames Handeln und angeleitete Praxis bleiben wichtige Formen des Lernens.

Drei Fragen für die Praxis

  • Nach erlebten Situationen statt abstraktem Gesamtwissen fragen.
  • Entscheidungen und beobachtbare Anzeichen gemeinsam betrachten.
  • Dokumentation mit Praxis und Rückfragen verbinden.
02ZUSAMMENHÄNGE

Diese Begriffe gehören dazu.

Explizites Wissen

Explizites Wissen ist Wissen, das in einer mitteilbaren Form vorliegt – etwa als Text, Ablaufplan, Tabelle oder dokumentierte Regel.

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Wissenstransfer

Wissenstransfer ist die bewusste Weitergabe von Wissen zwischen Menschen, Teams oder Generationen – mit dem Kontext, der es anwendbar macht.

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DER NÄCHSTE SCHRITT

Ihr Wissen verdient eine Zukunft.

Lassen Sie uns mit einem konkreten Übergang beginnen. Nicht mit einem weiteren Tool.

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