01GLOSSAR

Wissensverlust

Wissensverlust liegt vor, wenn eine Organisation auf benötigte Erfahrung oder Informationen nicht mehr zugreifen oder sie nicht mehr sinnvoll nutzen kann.

Bedeutung im Arbeitsalltag

Ein Austritt ist ein sichtbarer Anlass. Wissen kann aber auch durch Zuständigkeitswechsel, veraltete Dokumentation oder nicht zugängliche Ablagen verloren gehen. Selbst vorhandene Informationen helfen wenig, wenn niemand sie findet oder versteht.

Ein Beispiel

Nach einem Teamwechsel ist zwar die Projektakte vorhanden. Warum eine bestimmte technische Entscheidung getroffen wurde, lässt sich jedoch nicht mehr rekonstruieren. Das Team muss die Abwägung neu durchführen.

Illustratives Beispiel, keine Darstellung eines Kundenprojekts.

Worauf es ankommt

Die Auswirkungen sind nicht pauschal in Prozent oder Euro bezifferbar. Sie hängen unter anderem von Aufgaben, vorhandener Vertretung und Einarbeitung ab. Rechenmodelle sind Szenarien, keine Messung eines konkreten Schadens.

Drei Fragen für die Praxis

  • Personenabhängigkeiten ohne Schuldzuweisung sichtbar machen.
  • Vertretungen an realen Aufgaben erproben.
  • Wichtige Entscheidungshintergründe früh dokumentieren.
02ZUSAMMENHÄNGE

Diese Begriffe gehören dazu.

Nachfolgeplanung

Nachfolgeplanung bereitet die künftige Besetzung und Übernahme wichtiger Aufgaben vor – einschließlich des Wissens, das dafür benötigt wird.

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Wissenslandkarte

Eine Wissenslandkarte macht sichtbar, welche Themen, Quellen und Wissensträger in einer Organisation zusammengehören.

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DER NÄCHSTE SCHRITT

Ihr Wissen verdient eine Zukunft.

Lassen Sie uns mit einem konkreten Übergang beginnen. Nicht mit einem weiteren Tool.

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